77. Internationale Bodenseetagung

 

Die IPA-Verbindungsstelle Waldshut-Tiengen war Ausrichter der 77. Bodenseetagung, die am

13. Oktober 2018, in Stühlingen durchgeführt wurde. Teilnehmer der Tagung waren IPA-Vertreter aus Österreich/Vorarlberg, Ost –Schweiz und Lichtenstein, Zürich, Konstanz, Friedrichshafen und Lindau. Auf dem Programm der Kulturtagung standen eine Fahrt mit der „Sauschwänzlebahn“ nach Blumberg, sowie ein Vortrag von Klaus Danner zum Thema „Kann der islamistische Terrorismus (noch) erfolgreich bekämpft werden?“.

Bei einem Apero auf dem Bahnhof in Weizen freute sich Verbindungsstellenleiter Armin Petzmann 37 IPA-Delegierte begrüßen zu dürfen, darunter auch Alexander Lübeck, der Dieter Barth von der Landesgruppe Baden-Württemberg vertrat. Erwartungsfroh bestieg die Gruppe danach ein reserviertes Zugabteil und genoss die rund einstündige Fahrt mit der Museumsbahn bis nach Blumberg. Die Zeit bis zur Rückfahrt nutzten einige für den Besuch des Eisenbahnmuseums, das im ehemaligen Güterschuppen des Bahnhofs Blumberg-Zollhaus untergebracht ist.

Dort wird die Geschichte der Wutachtalbahn Sauschwänzlebahn

 (seit 1977 Museumsbahn) gezeigt.

Im Gasthaus „Kreuz“ in Weizen wurde am Nachmittag die Tagung fortgesetzt. Marianne Würth, Stellvertreterin des Bürgermeisters der Stadt Stühlingen stellte in ihrem Grußwort die Stadt vor.

Klaus Danner befasste sich in seinem interessanten Vortrag mit der Ideologie des Islamismus und den sich daraus entwickelten Terrorgruppen. Der Jihad sei der legitimierte, bewaffnete Kampf zur Verteidigung des Islam. Die hohe Bereitschaft der IS-Kämpfer den eigenen Tod in Kauf zu nehmen, erkläre sich damit, dass diese daran glauben, als Märtyrer direkt in das Paradies einzuziehen. Der islamistische Terror habe das Ziel  möglichst vieler Opfer, die Brutalität kenne dabei keine Grenzen.

„Sind wir gegen diesen Terror machtlos?“, mit dieser Frage beschäftigte sich Danner im zweiten Teil seines Vortrages. Einen 100%iger Schutz gebe es nicht. Mit schärferen Gesetze oder mehr Personal könnten nur bedingt Terroranschläge verhindert werden. Als Beispiel nannte Danner die in Deutschland verübten Anschläge von einigen Einzeltätern in Würzburg, Ansbach oder auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin. Der Verfassungsschutz leiste aber eine wichtige Arbeit im Kampf gegen den Terrorismus. Danner forderte dazu auf, die Sicherheitsbehörden zu unterstützen und verdächtige Wahrnehmungen sofort an die nächste Polizeidienststelle weiter zu geben.

.